Onkologie

Studien haben ergeben, dass gut jedes vierte Tier an den Folgen eines Tumors verstirbt. Deshalb ist es wichtig diese frühzeitig zu erkennen. Nur so bestehen Heilungschancen.

Wird ein Knoten oder eine Umfangsvermehrung jeglicher Art am Tier festgestellt, können wir diesen mit Hilfe einer FNA ( Feinnadelbiopsie)

und anschließender zytologischer Untersuchung beurteilen. Dies liefert Aufschluss über Art und Bösartigkeit des Tumors.

Typische Beispiele wären Mastzelltumore, Prostatatumore beim unkastrierten Männchen, Mammatumore beim unkastrierten Weibchen, Lungentumore oder das Lymphom.

Handelt es sich um einen klar abgegrenzten Tumor, der noch nicht gestreut hat, bietet die chirurgische Entfernung eine gute Chance auf Heilung des betroffenen Patienten. Hat der Tumor bereits gestreut oder es handelt sich um ein Lymphom, bzw., einen Tumor an einem Organsystem, dass nicht einfach chirurgisch entfernt werden kann, bleibt als Therapiemöglichkeit oft nur eine Chemotherapie. Dies kann in unserer Praxis, in Kooperation mit Kliniken, auch ohne langen stationären Aufenthalt, durchgeführt werden.